Meine Ziele
Die Arbeit mit und für Menschen ist erfüllend – zugleich erlebe ich immer deutlicher, wo unser Gesundheitssystem und auch andere Bereiche in unserer Gesellschaft an ihre Grenzen stoßen. Aus diesem Erleben heraus sind über Jahre Wunsch und Entschluss gereift, Verantwortung auch auf landespolitischer Ebene zu übernehmen.
So befriedigend es ist, individuell zu helfen – aus der Kommunalpolitik weiß ich, dass grundlegende Verbesserungen viel mehr Menschen erreichen und helfen können. Dabei habe ich ein offenes Ohr für alle Menschen und Anliegen – bin aber überzeugt, dass gute Politik nur dadurch entsteht, wenn ich mich um die Themen kümmere, die ich durch Kompetenz und Erfahrung verkörpere:
Medizin und Pflege - Vor Ort - Zeit für den Menschen
- Zentralkrankenhaus Pinneberg
Der Beschluss ist gefasst; der Ort festgelegt; der Bebauungsplan steht. Also alles klar? – Nein. Die Kosten steigen und Gesundheitsreformen sorgen für Druck auf den Krankenhaussektor. Es gilt, in der kommenden Wahlperiode sicherzustellen, dass der Neubau kommt, das Land seine finanziellen Zusagen einhält und der einwohnerstärkste Kreis im Bundesland ein leistungsfähiges Krankenhaus bekommt. Mit ausreichend Betten und starken Abteilungen, damit die stationäre Versorgung im Kreis sichergestellt ist. - Starker Rettungsdienst
Unsere Region gehört zu den Gebieten mit den höchsten Einsatzzahlen - Tendenz steigend. Das bringt unsere Retter an ihre Grenzen. Damit wir uns auch in Zukunft jederzeit auf Versorgung im Notfall verlassen können, muss der Rettungsdienst nicht nur bestmöglich ausgestattet sein, sondern auch durch die Landesgesetzgebung gestärkt werden: Mehr und bessere Möglichkeiten zur Patientensteuerung, Einsatzsteuerung per Dringlichkeit, überregionale Organisation und Koordination und Aufklärung der Bevölkerung über die passende Anlaufstelle je nach Beschwerdebild. - Ärztliche Versorgung vor Ort sicherstellen
Das Land hat verschiedene Hebel, um die Versorgung vor Ort zu verbessern: Angefangen mit ausreichend Studienplätzen in der Medizin (hierbei kritische Überprüfung der sog. "Landarztquote"), Anreizmodellen zur Niederlassung im Bundesland, Förderung kommunaler oder regionaler Gesundheitszentren, Nutzung aller Möglichkeiten, Vorgaben, Bürokratie und Kosten zu senken – damit Ärzte und Ärztinnen am Ende mehr Zeit haben, ihre eigentliche Aufgabe zu erfüllen. - Neuordnung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV)
Der aktuelle KVSH-Skandal um verlustreiche Immobilien-/Kapitalanlagen wirft viele Fragen um die Struktur, Selbstbild und Zukunft dieses Organisationskonstruktes auf. Im Zuge der Aufarbeitung des Skandals sollte die Rolle des Landes als Rechtsaufsicht überprüft werden; darüber hinaus bietet sich die Chance, dass Politik und Ärzteschaft grundsätzlich darüber diskutieren, ob das System in dieser Form noch zeitgemäß ist oder zukünftig deutlich verschlankt oder gar durch komplett andere Organisationsform ersetzt werden soll. Die rechtlichen Grundlagen hierfür gibt es. - Pflege
Pflege wird zu einem der entscheidenden Themen für unsere Versorgungssicherheit, insbesondere im Alter. Das Land kann an entscheidenden Stellen die richtigen Weichen stellen: Ausbau von Pflegestützpunkten; finanzielle Hilfen, weniger Bürokratie und administrative Pflichten für Pflegende und Pflegeinrichtungen, realistische Vorgaben in der Landesbauordnung z.B. bei Pflegeheimen. - Bundesratsinitiativen
Viele Entscheidungen im Gesundheitsbereich erfolgen durch Bundesgesetzgebung in Berlin. Dem Land bietet sich aber die Mögichkeit, über Bundesratsinitiativen Vorschläge und Verbesserungen bei der Bundesgesetzgebung einzubringen. Dies sollte konsequent genutzt werden, um z.B. bei möglichen negativen Auswirkungen der aktuellen Gesundheitsreformen frühzeitig gegenzusteuern. - Prävention - Krankheit vermeiden
Wenn wir es endlich schaffen, hier einen Schwerpunkt zu setzen, profitieren alle: Jeder und jede individuell, der länger gesund lebt; das Gesundheitssystem, das jetzt schon durch viele Fälle insb. chronischer Erkrankungen und deren Komplikationen an Grenzen stößt und am Ende auch die Gesellschaft, da mehr Geld für andere Projekte bzw. im Geldbeutel der Menschen bleibt. Hierzu kann und muss das Land schon in Schule und Ganztag ansetzen: Flächendeckendes Lehren von erster Hilfe, gesundem Lebensstil, Bewegung, Umgang mit sozialen Medien. Dazu sollten wir insbesondere in den ersten Lebensjahren und der Kindheit passende Angebote und Früherkennung schaffen: Flächendeckende, verpflichtende (ärztliche) Untersuchungen, nicht nur vor dem Schuleingang. Ausreichendes Angebot und gezielte Unterstützung von Therapieplätzen, Sicherstellung der kinderärztlichen Versorgung. Auch über die Kindheit hinaus fehlen Informationskampagnen und Anreizsysteme für regelmäßige Wahrnehmung von Vorsorgeuntersuchungen.
Lernen für's Leben - lebenslanges Lernen
- Inhalte und Qualität
Nicht ständige Systemdiskussionen- und wechsel bringen unsere Schülerinnen und Schüler voran, sondern das Gegenteil: Verlässlichkeit durch bleibende Strukturen und klar erkennbare Ziele, Inhalte und Qualität im Unterricht. Kernfähigkeiten wie Lesen, Schreiben, Sprache und Rechnen müssen konsequent an erster Stelle stehen. Dafür braucht es genug und vor allem gut ausgebildete Lehrkräfte. - Werte und Leistung
Zur Qualität gehören auch Werte und der Mut zum Leistungsgedanken. Wenn wir unseren Kindern etwas zutrauen, wachsen sie auch. Dies steht auch nicht im Widerspruch zur Freude am Lernen – im Gegenteil. Denn der Anspruch ist, dass wir für jeden und jede die Schulsituation schaffen und finden, in der das eigene Potenzial ausgeschöpft werden kann. Dafür brauchen Schulen und Lehrkräfte aber wieder mehr Entscheidungskompetenz: Mehr Verbindlichkeit bei Schulartempfehlungen oder dem „Sitzenbleiben“ - mehr Flexibilität bei Schulartwechseln. - Schulen sanieren, Schulen bauen
Viele Kommunen stehen vor der Aufgabe, Schulen, Ganztags- und Kinderbetreuungseinrichtungen neu zu bauen oder zu sanieren. Dafür braucht es einerseits mehr Geld; auch vom Land. Viele Herausforderungen sind dabei ähnlich und werden von jeder Gemeinde mühsam allein gelöst. Schaffen wir eine zentrale Anlaufstelle, die den Kommunen bei der Planung, Gestaltung und Umsetzung von Projekten hilft. Das spart Zeit und durch zentrale Anschaffung auch Geld. - Technik, Digitalisierung - und jetzt?
Viele Schulen und Schüler verfügen dank großer Investionen des Landes über moderne Technik und haben große Schritte bei der Digitalisierung gemacht. Dies allein schafft aber keine Kompetenz. Bilden wir Lehrer und damit Schüler aus, Technik sinnvoll einzusetzen. Und erkennen wir an, dass gerade im jungen Schulalter „analoges“ Lernen Priorität haben muss, da es nachgewiesenermaßen die Entwicklung sowie inhaltliche, vernetzende und soziale Kompetenz fördert. - Ganztag - Lernen für's Leben
Die Ausgestaltung des Ganztags bietet die einmalige Chance, Dinge im Alltag zu verankern, die nicht zum klassischen Schulcurriculum gehören, aber für das Leben unabdingbar sind: Sportangebote und Motivation zur Bewegung, Kunst und Kultur, Lernen über die eigene Gesundheit, Alltagskompetenzen. Mehr echtes soziales Miteinander, weniger soziale Medien. Dann profitiert auch unsere Gesellschaft.
Leben in Schleswig Holstein - aber sicher!
- Retter und Helfer unterstützen
Im Notfall ist es neben der Polizei oft das Ehrenamt, das uns unterstützt und Leben rettet. Dies verdient Anerkennung durch bestmögliche Ausrüstung, konsequenten Schutz vor Übergriffen und moderne Ausbildungsmöglichkeiten. - Katastrophenschutz – landesweit
Der Kreis Pinneberg hat über viele Jahre konsequent in die Ausstattung und Ausbildung im Bereich Katastrophen- und Zivilschutz investiert. Dies sehen wir bei Einsatzübungen, unserer Kreisfeuerwehrzentrale und modernstem Gerät. Die Katastrophe – ob Stromausfall oder Umweltereignis – hält aber nicht an der Kreisgrenze. Das gesamte Land muss einsatzbereit sein: Flächendeckendes Warn- und Sirenennetz, Einsatzplanung und Umgang mit neuen Bedrohungslagen. - Polizei vor Ort - Justiz, die funktioniert
An erster Stelle des täglichen Lebens steht Sicherheit. Und Sicherheit muss erkennbar sein. Polizei, die vor Ort ist und Verfahren, die zügig und mit erkennbarer Konsequenz ablaufen. - Starke Kommunen
Viele Aspekte des täglichen Lebens spielen sich in unserer Heimatkommune ab – und werden durch diese organisiert und bezahlt. Der Alltag muss funktionieren, und dafür müssen unsere Gemeinden, Städte und Kreise funktionieren. Das weiß ich nur zu gut aus eigener Erfahrung. Und hierfür braucht es ausreichend Finanzmittel. Vom Bund und vom Land. Nicht immer mehr Aufgaben, sondern mehr Möglichkeiten zur Selbstbestimmung. Und wenn neue Aufgaben geschaffen werden, dann nur mit kompletter Gegenfinanzierung. Helfen würde auch, die unzähligen, undurchsichtigen Förderprogramme abzuschaffen und das Geld direkt vor Ort zur Verfügung zu stellen.
Das große Ganze - Politik in der CDU
- Warum CDU?
Nur in der CDU findet sich ein Leitgedanke, der sich durch alle Entscheidungen zieht. Der Mensch steht im Vordergrund: Als selbstständiger, freier Bürger mit eigener Verantwortung und Verpflichtung gegenüber der Allgemeinheit. Der Staat gibt Rahmenbedingungen vor, schafft Möglichkeiten, hilft in Krisensituationen - hält sich aber sonst zurück. Entsprechend steht Grundlegendes im Mittelpunkt der Politik: Arbeitsplätze, Wirtschaft, Sicherheit, Hilfe zur Selbsthilfe – Pragmatisch Probleme lösen, anstatt Revolutionen anzuzetteln. Sich fragen, was der Mehrheit nutzt, anstatt Nischenthemen über das Allgemeinwohl zu stellen. Darum bin ich 2012 beigetreten und nach wie vor überzeugt, dass ich am besten in und mit der CDU für meine Ziele kämpfen kann. - Mehr erfahren - Landesprogramm
Wie oben genannt ist es mein Anspruch, mich für meine Kernanliegen einzusetzen. Ansonsten wird Politik beliebig und unglaubwürdig. Gleichwohl bietet die CDU-Schleswig-Holstein in ihrem Programm natürlich zu allen wichtigen Themenfeldern Ziele und Inhalte und Personen, die diese kompetent vertreten:
